Lutz Brockhaus (* 14. September 1945 in Berlin; † 1. September 2016 in Darmstadt) war ein deutscher Bildhauer und Hochschullehrer an der FH Aachen.Darmstädter Echo, Dienstag, 6. September 2016, S. 26
Leben mini|Der „Brockhausbrunnen“ entstand 1983/84 in der Frankfurter Zeil „vor Ort“.. Auf frankfurt.de, abgerufen am 23. Februar 2017. S. 4–6 (PDF, ca. 6,46 MB) mini|„Monument“ (1990) in Neuenburg am Rhein
Brockhaus ist in Berlin aufgewachsen. Nach der Schule studierte er ab 1966 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Ludwig Gabriel Schrieber und wurde 1971 Meisterschüler. Ab 1972 war er Assistent von Waldemar Grzimek an der Technischen Hochschule Darmstadt; dort erhielt er 1974 einen Lehrauftrag und wurde 1977 Dozent. 1981 wurde er zum Professor für Plastik an die FH Aachen berufen. Diese Professur hatte er bis 2000 inne.
Er lebte und arbeitete in den letzten Jahren in Darmstadt und auf Sardinien. Seine Frau Sabine ist die Tochter des Düsseldorfer Malers Oswald Petersen.
Brockhaus war Mitglied im Deutschen Künstlerbund (abgerufen am 20. September 2015) und langjähriges Mitglied im Vorstand der Darmstädter Sezession.
Lutz Brockhaus wurde auf dem Alten Friedhof in Darmstadt bestattet (Grabstelle: I Mauer 165).
Ein Teil seines schriftlichen Nachlasses befindet sich im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.
Auszeichnungen Preis der Villa Massimo, Rom (1979) Wilhelm-Loth-Preis, Darmstadt (1999)
Literatur E. Merck (Hrsg.): Lutz Brockhaus, Plastiken. Darmstädter Kunstedition Merck, Bd. 20, Darmstadt 1988.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Darmstadt) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Hochschullehrer (FH Aachen) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt) Kategorie:Zeitgenössischer Künstler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Mann