Unter einer Anastrophe ( = Kehrtwende, aus aná = um, hinauf und stréphein wenden) versteht man in der Soziologie (Walter L. Bühl, Dieter Claessens) den Gegenbegriff zur „Katastrophe“: eine umfassende oder lokale Wendung zum Besseren.

Beispiele hierfür seien: das Ende des Zweiten Weltkrieges, das in vielen europäischen Ländern bis heute als Feiertag begangen wird die Währungsreform 1948 in der Amerikanischen, Englischen und Französischen Besatzungszone in Deutschland

Siehe auch Katastrophensoziologie

Literatur Dieter Claessens: Katastrophen und Anastrophen, in: Wolf R. Dombrowsky/Ursula Pasero (Hgg.): Wissenschaft Literatur Katastrophe, Westdeutscher Verlag, Opladen 1995, ISBN 978-3531127859, S. 66 ff.

Kategorie:Katastrophensoziologie