Max Turner ist ein schottisch-deutscher Musiker, Sänger, Produzent und Songwriting. Er wurde insbesondere als Mitbegründer der Puppetmastaz bekannt und zählt innerhalb des Kollektivs neben Paul Affeld zu den prägenden künstlerischen Kräften.
Leben und Werk Turner zog 1999 nach Berlin und war dort an der Gründung der Puppetmastaz beteiligt, gemeinsam mit seinem Cousin Paul Affeld sowie Chilly Gonzales und weiteren Musikern. Die Gruppe entwickelte sich in den frühen 2000er Jahren zu einem festen Bestandteil der europäischen Hip-Hop- und Elektronikszene.
In dieser Phase war Turner auch an weiteren Projekten beteiligt, darunter das Rap-Projekt The Bench, das im Umfeld von Veröffentlichungen bei Tommy Boy Records entstand.
Seine künstlerische Arbeit ist eng mit der Berliner Szene der frühen 2000er Jahre verbunden. Zu den Künstlern, mit denen er in dieser Zeit zusammenarbeitete, zählen unter anderem Peaches, Gina V. D’Orio von Cobra Killer sowie Jamie Lidell.
In den folgenden Jahren lebte Turner zeitweise in Indien, Frankreich, Italien und Barcelona. Dort gründete er gemeinsam mit dem Produzenten Marcus Rossknecht das Projekt Meteorites und arbeitete mit dem Label Rise Robots Rise Records von Cristian Vogel zusammen.
Sein erstes Soloalbum The Purple Pro erschien 2006 auf dem Label Metabooty und wurde vor allem in der internationalen Underground-Szene rezipiert. In der Folge arbeitete er mit Künstlern wie Schneider TM, Cristian Vogel und Matias Aguayo zusammen und war an Veröffentlichungen auf Labels wie City Slang, Novamute und Kompakt beteiligt.
Eine längerfristige Zusammenarbeit verband Turner mit dem japanischen Künstler Kouhei Matsunaga. In diesem Zusammenhang trat er auch unter dem Pseudonym Google Premier auf.
2011 berichtete die Zeitung The Hindu, Turner habe in Hyderabad konzertiert und sich mit indischer Klassik beschäftigt. In dieser Zeit entstand auch das Projekt The Migrations.
Darüber hinaus arbeitete Turner als Arrangeur und Produzent für mehrere Kollektionen der Modedesignerin Vivienne Westwood.
Für 2026 wurde das Soloalbum Seeds Of The Unknown auf dem Label Staatsakt angekündigt; vorab erschien die Single Nothing’s Pure.
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