Richard Douglas „Rick“ Hurst (* 1. Januar 1946 in Houston, Texas; † 26. Juni 2025 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler mit einer 44 Jahre umfassenden Karriere vor der Kamera.

Leben Hurst wurde in Houston geboren und besuchte die Tulane University, die er 1968 mit dem Bachelor of Arts (B.A.) in Psychologie und Theaterwissenschaften abschloss. Im Anschluss studierte er Schauspiel an der Temple University, die er 1970 mit einem Master of Fine Arts (M.F.A.) beendete. Außerdem besuchte er die Circle in the Square Theatre School am Broadway in New York City.

Von August 1969 bis zum 28. September 1979 war Hurst mit Candace Kaniecki verheiratet; aus dieser Beziehung stammt der gemeinsame Sohn Ryan Hurst. Vom 19. Dezember 1981 bis August 1991 war er in zweiter Ehe mit Katherine Shelley Weir verheiratet; aus der Beziehung ging sein zweiter Sohn Collin Hurst hervor. Beide Ehen wurden geschieden.

Hurst starb im Alter von 79 Jahren.

Karriere Hurst begann seine Karriere auf der Bühne. Erste Auftritte vor der Kamera hatte er 1972 in der Fernsehserie Sanford and Son sowie in den Filmen Rollerfieber und To Hell You Preach (unter seinem Geburtsnamen Richard Hurst).

Er trat in den 1970er bis 1990er Jahren in zahlreichen Fernsehserien und Filmen auf, darunter 1973 in Unternehmen Staatsgewalt, 1978 in Die Katze aus dem Weltraum, 1988 in Zebo, der Dritte aus der Sternenmitte, 1989 in Karate Kid III – Die letzte Entscheidung als Ansager, 1989 in Magnolien aus Stahl, 1993 an der Seite von Clint Eastwood in In the Line of Fire – Die zweite Chance, 1997 in Deadly Speed – Todesrennen auf dem Highway und 1999 in Überall, nur nicht hier.

Von 1980 bis 1983 verkörperte er Hilfssheriff Cletus Hogg in der Fernsehserie Ein Duke kommt selten allein sowie in den auf der Serie basierenden Fernsehfilmen Familientreffen der Chaoten im Jahr 1997 und Ein Duke kommt selten allein – Hillbillies in Hollywood im Jahr 2000. Durch seine Rolle in Ein Duke kommt selten allein besuchte er regelmäßig Fan-Veranstaltungen (engl. Conventions) in Cooters bei Nashville sowie in Gatlinburg im US-Bundesstaat Tennessee. Er trat auch auf der „World Of Wheels“ in Birmingham, Alabama, auf.

Eine weitere Hauptrolle hatte er in der kurzlebigen Fernsehserie Amanda’s mit Bea Arthur, in der er die Rolle des Kochs Earl spielte. Hurst hatte zwischen 1975 und 1982 auch regelmäßig Auftritte in US-Spielshows wie The $10,000 Pyramid und The $25,000 Pyramid sowie in Fernseh-Werbespots. Zuletzt war er 2003 in der Fernsehserie The Guardian – Retter mit Herz und 2016 in dem Kurzfilm B My Guest zu sehen.

Im deutschen Sprachraum wurde Rick Hurst unter anderem von Heinz Theo Branding, Rainer Büttner, Hans-Werner Bussinger, Tom Deininger, Harald Dietl, Manfred Erdmann, Klaus Jepsen, Christian Rode, Michael Rüth und Frank-Otto Schenk synchronisiert.

Filmografie (Auswahl) Filme 1972: Rollerfieber (Unholy Rollers) 1972: To Hell You Preach (als Richard Hurst) 1973: Unternehmen Staatsgewalt 1974: Get Christie Love! (Fernsehfilm) 1974: It’s Good to Be Alive (Fernsehfilm) 1974: Petrocelli – Nächtliche Spiele (Fernsehfilm; Night Games) 1975: Ein Supertyp haut auf die Pauke (W.W. and the Dixie Dancekings) 1975: Keep Off My Grass! 1976: Tunnel Vision 1977: The Legend of Frank Woods 1978: Die Katze aus dem Weltraum 1978: Big Bob Johnson and His Fantastic Speed Circus (Fernsehfilm) 1979: Amateur Night at the Dixie Bar and Grill (Fernsehfilm) 1979: Madam Sheriff (Fernsehfilm) 1980: Valentine Magic on Love Island (Fernsehfilm) 1981: Affen, Gangster und Millionen (Going Ape!) 1986: Blue City 1986: Schakale der Nacht (Jackals) 1988: Zebo, der Dritte aus der Sternenmitte (Earth Girls Are Easy) 1989: Karate Kid III – Die letzte Entscheidung 1989: Mothers, Daughters and Lovers (Fernsehfilm) 1989: Drei Betten für einen Junggesellen (Worth Winning) 1989: Magnolien aus Stahl 1993: In the Line of Fire – Die zweite Chance (In the Line of Fire) 1996: Pistol Pete (Fernsehfilm) 1997: Deadly Speed – Todesrennen auf dem Highway (Fernsehfilm) 1997: Familientreffen der Chaoten (Fernsehfilm; The Dukes of Hazzard: Reunion!) 1999: Suckers (Sucker$) 1999: Überall, nur nicht hier 2000: Ein Duke kommt selten allein – Hillbillies in Hollywood (Fernsehfilm; The Dukes of Hazzard: Hazzard in Hollywood) 2001: Venomous 2012: Return of the Killer Shrews 2016: B My Guest (Kurzfilm)

Fernsehserien 1972: Sanford and Son 1972: Die Partridge Familie 1972: Temperatures Rising 1971–1972: Doris Day in… (The Doris Day Show) 1973: The Bob Newhart Show 1973: Wo die Liebe hinfällt (Love, American Style) 1973: Kung Fu 1973: Rauchende Colts 1973: Kojak – Einsatz in Manhattan 1973: Meiner Frau bleibt nichts verborgen (The Girl With Something Extra) 1974: Happy Days 1974: Chopper 1 – bitte melden (Chopper One) 1974: Unsere kleine Farm 1974: Papermoon 1974: Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann 1975: Bumpers Revier (The Blue Knight) 1975–1976: On the Rocks 1977: M*A*S*H 1977: Baretta 1979: Verdammt in alle Ewigkeit (Miniserie) 1979: Angst im Superexpress (Supertrain) 1979: CHiPs 1979–1982: Ein Duke kommt selten allein 1983: Amanda’s 1985: Wildside 1985: Ein Engel auf Erden 1986: Das durchgeknallte Polizei Revier (The Last Precinct) 1986: Der Mann vom anderen Stern 1987: SideKicks – Karate Kid & Co (Sidekicks) 1989: Mord ist ihr Hobby 1989: 227 1990: Ein Grieche erobert Chicago 1990: Wunderbare Jahre 1990: Ruhe sanft mit Ernie Lapidus (Good Grief) 1990: Daddy schafft uns alle 1993: Alle unter einem Dach 1993: Melrose Place 1995: Nachtschicht mit John 1995: Der Klient (The Client) 1997: The Jeff Foxworthy Show 2003: The Guardian – Retter mit Herz

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Einzelnachweise

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