Alec Coppel (* 17. September 1907 in Melbourne; † 22. Januar 1972 in London)AusStage Contributor war ein australischer Drehbuchautor, Schriftsteller und Dramaturg.

Leben Coppel wurde in Melbourne geboren und besuchte das dortige Wesley College. In den 1920er Jahren ging er nach England und studierte an der renommierten University of Cambridge Medizin. Er verließ die Universität jedoch vor dem Abschluss und widmete sich der Arbeit im Bereich Werbung. In seiner Freizeit begann er mit dem Schreiben. Einen ersten Erfolg konnte er mit seinem Bühnenstück I Killed The Count feiern. Dadurch erhielt er einige Offerten für Drehbücher.

Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Australien zurück und gründete dort die Produktionsfirma Whitehall Productions, die das Minerva Theatre in Sydney im Ortsteil Kings Cross betrieb.AusStage Organisation Er schrieb ebenfalls für das Radio und wirkte am Drehbuch für Smithy mit, einer der wenigen australischen Spielfilme dieser Zeit.

Gegen Ende des Krieges kehrte Coppel zurück nach England und arbeitete abwechselnd an Romanen, Bühnenstücken und Drehbüchern. 1954 erhielt er als erster Australier eine Oscarnominierung für seine Originalgeschichte zum Spielfilm Der Schlüssel zum Paradies. Im selben Jahr ging er nach Los Angeles und schrieb einige Drehbücher, darunter auch eine erste Fassung zu Vertigo – Aus dem Reich der Toten und Die Nervensäge. Die 1960er Jahre verbrachte er vor allem in Europa.

Coppel starb am 22. Januar 1972 in London an Leberkrebs.

Werke Filmografie (Auswahl) Drehbuch 1949: Der Wahnsinn des Dr. Clive (Obsession) – Regie: Edward Dmytryk 1951: Die Reise ins Ungewisse (No Highway In The Sky) – Regie: Henry Koster 1951: Der Täter fährt nach Norden (Mr. Denning Drives North) – Regie: Anthony Kimmins 1953: Der Schlüssel zum Paradies (The Captain’s Paradise) – Regie: Anthony Kimmins 1953: Hölle unter Null (Hell Below Zero) – Regie: Mark Robson 1954: Unter schwarzem Visier (The Black Knight) – Regie: Tay Garnett 1958: Vertigo – Aus dem Reich der Toten (Vertigo) – Regie: Alfred Hitchcock 1961: Degenduell (Lo Spadaccino di Siena) – Regie: Étienne Périer 1965: Der Schuß (Moment to Moment) Literarische Vorlage 1949: Der Wahnsinn des Dr. Clive (Obsession) – Regie: Edward Dmytryk 1959: Die Nervensäge (The Gazebo) – Regie: George Marshall 1965: Der Schuß (Moment To Moment) – Regie: Mervyn LeRoy 1968: Hausfreunde sind auch Menschen (The Bliss Of Mrs. Blossom) – Regie: Joseph McGrath 1971: Camouflage – Hasch mich, ich bin der Mörder (Jo) – Regie: Jean Girault

Bühnenstücke 1937: I Killed The Count 1949: A Man About a Dog 1958: Oh, Captain! 1959: The Gazebo 1961: The Captain’s Paradise

Romane I Killed The Count A Man About a Dog Mr. Denning Drives North The Last Parable Moment to Moment Tweedledum and Tweedledee

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Einzelnachweise

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